Einladung zur Generalversammlung

An alle Mitglieder der Josef Weinheber-Gesellschaft.

Kirchstetten, am 25. Februar 2026

Einladung zur Ordentlichen Generalversammlung der Josef Weinheber-Gesellschaft

am Freitag, den 12. Juni 2026 um 17:00 Uhr

Ort: Josef Weinheber-Museum, Josef Weinheber-Straße 36, A-3062 Kirchstetten

Tagesordnung:

1. Eröffnung, Feststellung der Beschlussfähigkeit. – 2. Bericht des Präsidenten. – 3. Bericht des Kassiers und des Rechnungsprüfers. – 4. Entlastung des Vorstands. – 5. Neuwahl des Vorstands. – 6. Behandlung eingelangter Anträge. – 7. Allfälliges. – 8. Abschluss.

Im Anschluss an die Generalversammlung gibt es die Möglichkeit einer Führung durch die Museumsräumlichkeiten des Weinheber-Hauses.

Zur Erläuterung: Den Wahlvorschlag entnehmen Sie bitte der Postaussendung an die Mitglieder, oder informieren Sie sich beim Schriftführer.

Bitte beachten Sie:
Teilnahms- und wahlberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder der Josef Weinheber-Gesellschaft, die im laufenden Jahr ihre Mitgliedsbeiträge entrichtet haben. Aus organisatorischen Gründen müssen wir Sie ersuchen, Ihre Teilnahme an der Generalversammlung anzumelden, und zwar spätestens bis zum 7. 6. 2026 (Telefon/Tonband: +43 [0]676 5875347, +43 [0]699 15020890, E-Mail: weinheberforum@aon.at).
Anträge sind gemäß § 9, lit. e, Abs. 4 der Vereinsstatuten mindestens 3 Tage vor dem Termin der Generalversammlung schriftlich auf dem Postweg oder per E-Mail beim Vorstand unter der Vereinsadresse (Josef Weinheber-Gesellschaft, Josef Weinheber-Straße 36, A-3062 Kirchstetten) einzureichen, damit sie in der Generalversammlung behandelt werden können.

Dr. Christoph Fackelmann e. h. (Präsident)

Martin Sperl e. h. (Schriftführer)

                                                                                   

„Gebiet ich so den blinden Tagen Halt …“

Ulli Fessl und Kurt Hexmann lesen
JOSEF WEINHEBER

Gedichte aus „Adel und Untergang“, „Vereinsamtes Herz“ und „Wien wörtlich“
Auszüge aus dem Roman „Gold außer Kurs“
Briefe und Gedichte aus dem Nachlass

Musikalische Umrahmung: Junko Tsuchiya (Klavier)

Sonntag, 9. November 2025
Beginn: 15:00 Uhr

Festsaal der Marktgemeinde Kirchstetten
Wienerstraße 32, 3062 Kirchstetten
Eintritt: 12 Euro
Buffet mit Weinkost

Eine Veranstaltung der Marktgemeinde Kirchstetten und der Josef Weinheber-Gesellschaft

Karten sind an der Tageskassa erhältlich.
Tel.: 0699 15020890 | www.weinheber.net | weinheberforum@aon.at

Unter dem Motto „Gebiet ich so den blinden Tagen Halt …“ liest Schauspiellegende Ulli Fessl auch heuer wieder in Kirchstetten aus den Gedichten Josef Weinhebers. Am Sonntag, den 9. November 2025 lädt die Josef Weinheber-Gesellschaft gemeinsam mit der Marktgemeinde Kirchstetten in den Festsaal des Gemeindeamts. Die beliebte Veranstaltungsreihe widmet sich diesmal dem Werk der späten 1920er Jahre. Unter dem Eindruck mehrerer Italienreisen und des Studiums der Antike fand Weinheber in dieser Zeit künstlerisch zu sich selbst. Gleichzeitig entstanden pointierte zeitkritische Texte. An der Seite Ulli Fessls glänzt Kurt Hexmann, die Pianistin Junko Tsuchiya gestaltet das musikalische Programm.

Josef Weinheber: Vor dem Gewitter, Aquarell, 1932

Mit Josef Weinheber durch das Jahr

Ein Gang durch das Kalenderbuch „O Mensch, gib acht“
Vortrag und Lesung von Thomas Girzick
Einführende Worte: Dr. Christoph Fackelmann

Donnerstag, 23. Oktober 2025, 18:30 Uhr
Weinhebersaal des Volksbildungskreises, Prinz-Eugen-Straße 44/3, 1040 Wien 
(Freier Eintritt)

Josef Weinhebers „erbauliches Kalenderbuch“ mit dem Nietzsche-Titel „O Mensch, gib acht“ erschien 1937, zwei Jahre nach „Wien wörtlich“. Es ist das zweite humoristische Meisterwerk des Dichters und setzt sich aus zwölf Monatszyklen zusammen, die in liebevoll-augenzwinkernder Weise an die alten Traditionen bäuerlicher Kalenderverse anknüpfen, manchmal satirisch, manchmal ausgelassen sprachspielerisch, manchmal auch nachdenklich und besinnlich:

„Ich zeig dir zwölfmal deine Plag,
dein Werk und Brauch im Monatslauf,
und geb auch ein paar Heilige drauf,
ein granum Weisheit misch ich drein,
was tun sollst und was lassen sein …“

Thomas Girzick unternimmt einen Gang durch das mit viel Kunstverstand und Esprit konzipierte Buch. Unterstützt von bibliophilem Bildmaterial, stellt er die verschiedenen Gesichter dieses unvergleichlichen lyrischen Jahrweisers vor.

Buchvignette aus der Erstausgabe von „O Mensch, gib acht“,
gestaltet von Hilde Schimkowitz